Endivien ganz apart

Ab ins Séparée: Wir vereinzeln E n d i v i e n

“Abstand halten!” lautet derzeit vielerorts die Devise – auch in unserem Beet. Da wir die Endivien in Haufensaat in die Erde gebracht haben, wachsen sie wie erwartet und beabsichtigt zu dicht, so dass wir den einzelnen Jungpflanzen jetzt mehr Platz geben wollen. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, wenn zwischen den Keimblättern die ersten Folgeblätter erschienen sind. Wir stechen ca. 5 cm tief ein und nehmen die Pflänzchen samt Ballen heraus. In den Hochbeeten lassen wir jeweils drei Pflanzen pro Reihe stehen, damit sie am Ende der Saison in den erforderlichen größeren Abständen stehen.  

Da wir im ebenerdigen Beet noch Platz haben, bereiten wir den dortigen Boden durch Hacken und Gießen vor und graben mehrere kleine Löcher, in die wir die überzähligen Endivien-Jungpflanzen einschlagen. Wichtig ist, dass die Endivien nicht tiefer in die Erde gesetzt werden, als sie vorher standen und die Keimblätter vollständig über dem Boden bleiben. Wir haben also absichtlich eine Doppelreihe mit zu dicht stehenden Pflanzen angelegt. Das macht aber nichts, denn sobald wir die Kartoffeln geerntet haben, wird dort weiterer Platz frei zum erneuten Vereinzeln. Außerdem bietet sich an, auch jüngere, noch nicht ausgewachsene Pflanzen schon mal für Mischsalate zu ernten.
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Black Turtle – Alte Sorten für junges Gemüse – ist ein Projekt von Ackerdemia e. V., gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des Verbundvorhabens “Alte Sorten für junges Gemüse“ zusammen mit dem BUND Brandenburg.