Salat und Kresse

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Jetzt wird geerntet: Salat & Kresse

Salat satt!

Bei unseren Pflücksalaten konntest du die äußeren Blätter schon vor der Abernte pflücken – gerne auch als Babyleaf. Da die Salatpflanzen in unserem Aussaatplan ziemlich eng beieinander standen, bekamen sie so mehr Platz zum Wachsen. Und du einen regelmäßigen Salatblatt-Nachschub! Jetzt ist es aber höchste Zeit, dass die Salate der Folgekultur weichen, den Bohnen!

Zur Abernte reißt du die ganzen Pflanzen am besten vorsichtig aus dem Boden und schüttelst die Erde sachte ab. Halte den Salat dabei aufrecht, damit die Erde mit den Blättern nicht in Berührung kommt. Welke oder angefressene Blätter putzt du von außen weg, bevor du am Ende die Wurzel abschneidest.

Tritt weißer Milchsaft aus der Schnittstelle, ist dies ein Zeichen für den leicht bitteren, aber dafür umso herzhafteren Geschmack. Bitte keine abgeschnittenen Strünke im Boden lassen, sondern mit der Wurzel aus der Erde entfernen. Es sei denn, du möchtest ein besonders prächtiges Exemplar zur Saatgutvermehrung stehen lassen (mehr dazu findest du hier). 

Voll auf die Kresse

Deine Kresse kannst du ernten, sobald sie hoch genug ist. Abgesehen von gelben Blättern kannst du ganz im Sinne der Nachhaltigkeit alles essen: Auch junge Triebe und Knospen, solange sie nicht zäh sind und sich leicht brechen lassen. Einfach die oberen Teile mit der Schere abschneiden. Den Rest lassen wir stehen, so wächst die Kresse mehrmals nach

Unser Tipp: Unterstütze gemeinsam mit Black Turtle die “Kressefreiheit”! Gib der Pflanze mehr Platz und Zeit, damit sie höher wächst als die herkömmliche Kresse für die Fensterbank, die in der Regel zu wenig Licht erhält und im “Baby-Stadium” geerntet wird. Du wirst merken, dass deine Kresse schärfer und intensiver schmeckt – besonders, wenn sie ordentlich Sonne getankt hat. Mach doch gleich mal den Geschmackstest!